25.07.2018

KLAK Fahrradkino #10 beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg

Wilde Löwen, wehrhafte Gemeinden und weltweite Umweltbewegungen. Auf dem NaturVision Filmfestival wurden sowohl globale ökologische / ökonomische Krisen und die Ressourcenausbeutung thematisiert, wildes Tier- und Pflanzenleben gezeigt, als auch Filme und Dokus mit Lösungsansätzen für unsere krisengeprägte Zeit geboten. So haben wir dort neben Bildung über ein weit gefächertes Themengebiet vor allem eines erhalten: Hoffnung auf eine sich wandelnde Welt.

Das NaturVision Fimfestival fand im Ludwigsburger Zentrum im „Central Kino“ in mehreren Kinosälen sowie auf der Outdoor Leinwand parallel statt. In drei Tagen gab es demnach ein riesen Angebot an großartigen Filmen, sogar mit einigen Weltpremieren, unter anderem von „Climate Warriors“, einem kämpferischen Film, der den Aktivist*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung eine Stimme verleiht. Desweiteren wurde die ARTE-Produktion „Tomorrow“ gezeigt, zwar kein neuer Film, aber immer wieder eine große Inspiration und Hoffnungsträger was die Handlungsspielräume lokaler Bewegungen betrifft.

Auch einer unserer Klimakurzfilme „Plastic Seas“ war für den Kurzfilmwettbewerb „(Un)Endlichkeit des Plastiks“ nominiert.

Das Filmfestival überzeugte jedoch nicht nur mit der inhaltlichen Auswahl der Filme, sondern auch mit einer perfekten Veranstaltungsorganisation, trotz vieler logistischer Herausforderungen.

Neben den Filmen gab es auf dem Arsenalplatz den Übermorgenmarkt, auf dem nachhaltige und zukunftsfähige Produkte angeboten wurden. So gab es dort Kaffeetassen, die aus Kaffeesatz produziert wurden, Tacker, die keine Tackernadeln benötigen, fair gehandelte Produkte direkt von den Produzent*innen aus Portugal und vieles mehr, das zu entdecken große Freude bereitete.

Gleichzeitig wurden beim Outdoor Kino noch Expert*innen des Gesellschaftswandels interviewt, unter anderen der Ludwigsburger Tatort Kommissar Andreas Hoppe, der sich seit Jahren für die Umweltbewegung einsetzt, mit einem Foodsharing Aktivist und KLAKs Projektkoordinatorin Schirin Shahed.

Auch unser Fahrradkino im gemütlichen Biergarten hat uns aufgrund des besonderen Ambientes gut gefallen. Insgesamt verlassen wir das NaturVision Filmfestival begeistert – unglaublich informativ, kritisch und konstruktiv zugleich und sehr lehrreich. Genau das sollte es in jeder Stadt geben!