Greenmotions Filmfestival 2017
14.11.17
Greenmotions Filmfestival 2017!
Das 4. Internationale Greenmotions Filmfestival, das vom 09. bis 12. November 2017 im Kommunalen Kino in Freiburg i.Br. stattfand, war ein voller Erfolg. Es war ein erfülltes Wochenende mit vielen interessanten Filmen, persönlichen Diskussionen mit Filmemacher*innen, Videoanrufen, Workshops, Fahrraddisko und Fahrradkino! Über 1773 Besucher*innen haben an den zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen und das Festival besucht.
Bei der Preisverleihung am Sonntagabend 12.11.2017 wurden dieses Jahr vier Preise verliehen: Der Kurzfilm “Under the Canopy of Trees” von Ignat Kachan gewann den Preis für den besten Kurzfilm. Der Sonderpreis “Nachhaltige Mobilität” ging an das 45-minütige Portrait der Stuttgarter Fahrradszene: “Kesselrollen – Wie rollt die Stadt von morgen?” von Roman Högerle und Felix Länge. Erstmals gab es dieses Jahr einen Jurypreis für Langfilme. Gewonnen hat die Dokumentation “Chasing Coral” von Jeff Orlowski über das Korallensterben. Der Publikumspreis ging an den Film “What are we waiting for?” von Marie-Monique Robin über den nachhaltigen Wandel im Dorf Ungersheim im Elsass.
Die Gewinnerfilme werden im Kommunalen Kino wiederholt:
— Mittwoch 15.11.2017 um 21.30 Uhr: Kesselrollen – wie rollt die Stadt von morgen? von Roman Högerle und Felix Länge (deutsche Originalfassung)
— Freitag 17.11.2017 um 21.45 Uhr: Chasing Coral von Jeff Orlowski (englische Originalfassung)
— Termin wird noch bekannt gegeben: What are we waiting for? von Marie-Monique Robin (französische Originalfassung mit deutsche Untertiteln)
Bild: Film „Kesselrollen – Wie rollt die Stadt von morgen?“ von Roman Högerle und Felix Länge

Fahrradkino @Jugendherberge Freiburg
30.10.17
Fahrradkino @Jugendherberge Freiburg
Seit Juli 2017 hat die Jugendherberge Freiburg ein Fahrradkino vorort, das von Schulklassen und Gruppen für Kino- oder Disko-Veranstaltungen genutzt werden kann.
Nachdem in den ersten Wochen das Angebot nur wenig Beachtung fand – vielleicht weil es sich erst noch etablieren musste, vielleicht hängt es auch mit der Jahreszeit zusammen – war das Fahrradkino Ende Oktober gleich zwei Mal im Einsatz: Eine 6. Schulklasse hat dem Film „Strampeln für Strom“ von planet schule angeschaut. Bei dem Film geht es darum, ob mit Fahrrädern ein Kinderkarussel betrieben werden kann. Die andere Gruppe waren Schüler*innen einer Energie-AG, die verschiedene Kurzfilme angeschaut haben, u.a. Die Rechnung von Germanwatch. Die Schüler*innen und die Lehrkräfte waren sehr begeistert. Weitere Buchungen stehen an.

Greenmotions Filmfestival 2017
23.10.17
4. Internationales Greenmotions Filmfestival
Vom 9. bis 12. November 2017 findet in Freiburg im Breisgau das vierte internationale Greenmotions Filmfestival statt. Im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof (Urachstrasse 40) werden zu Umwelt und Natur, Ernährung, Mobilität und zukunftsfähigen Aktivitäten zu nachhaltigen Entwicklung 18 ausgewählte neue Dokumentarfilme aus aller Welt sowie die Gewinnerfilme des Kurzfilmwettbewerbs gezeigt. Am Sonntag startet das Programm um 11 Uhr zunächst im Waldhaus (Wonnhaldestr. 6) als „Fahrradkino“ angetrieben von Fahrrädern mit drei von vier Filmen, die für den Sonderpreis „Nachhaltige Mobilität“ nominiert sind. Das Gesamtprogramm ist online bei www.greenmotions-filmfestival.de einzusehen.
Die Filme des Greenmotions Filmfestivals präsentieren Lösungen, machen Mut und inspirieren. Sie zeigen Menschen, die hinterfragen, umdenken und handeln. Nach den Lang-Filmen des Programms sind Aussprachen mit Regisseuren der Filme oder Aktiven der Festival-Partner vorgesehen. Das KLAK-Projekt wird auf dem Festival präsentiert und beworben.
PROGRAMM-HIGHLIGHTS
>>> Fahrraddisko im Freizeichen
Nach den Filmvorführungen findet am Freitag ab 22 Uhr eine Fahrraddisko im Freizeichen/Artik e.V. (Haslacherstr. 25) statt: Radfahrende Partygäste liefern den Strom für die Musikanlage. DJ‘s legen elektronische Musik auf.
>>> Fahrradkino in Freiburger Schulen
Beim Sonderteil des Festivals mit Fahrradkino am 26. Oktober im Wentzinger Gymnasium und am 27. Oktober im Goethe Gymnasium in Zusammenarbeit mit dem Verein Solare Zukunft e.V. produzieren Schüler*innen den Strom für den Filmprojektor mit Hilfe von Fahrrädern selbst. Die Schüler*innen sehen ausgewählte Kurzfilme aus dem internationalen Wettbewerb.

"Konsum macht schön" #abgedreht
19.10.17
"Konsum macht schön" #abgedreht
Am den beiden Drehtagen von KONSUM MACHT SCHÖN war die Drehbuchautorin Emily (17 Jahre) aus Jesterburg dabei. Sie ist mit ihrer Drehbuchidee eine der Gewinnerinnen des KLAK Ideenwettbewerbs, deren Film jetzt von der filmArche e.V. realisiert wird und 2018 mit unserem Fahrradkino mit auf bundesweite Tour gehen wird.
Passend zum Thema fand der Dreh an zwei konsumgeprägte Drehorte statt: Das Studio des ersten Drehtages, Lux&Asa, liegt im Gewerbegebiet gleich neben den großen Hallen des Dong Xuan Centers, einem asiatische Handels-, Geschäfts- und Einkaufszentrum in Berlin-Lichtenberg. Und am zweiten Drehtag der Bekleidungsladen in der Karl-Marx-Straße (Berlin-Neukölln), wo sich ein Laden hinter den nächsten reiht.
Am Freitag abend hatte das Filmteam die Technik bereits vorbereitet, so dass es Samstag zeitg losgehen konnte. Jede*r des 11-köpfigen Filmteams hatte ihre*seine Aufgabe: Regie, Kamera, Kamera-Fokus, Ton, Ton-Assistenz, Maske, Aufnahmeleitung, Ausstattung, Animation, Catering und natürlich die Schauspielerin. Emily schlug die Filmklappe vor den Aufnahmen (Takes).
Um den Kurzfilm später animieren zu können, trug die Schauspielerin einen blauen Body und Teile des Raumes wurden mit einem grünem Stoff (Greenscreen) ausgekleidet. Was genau animiert wird, verraten wir jetzt natürlich noch nicht. 😉
Am Filmset von "Der Gärtner"
16.10.17
Am Filmset von "Der Gärtner"
Geschrieben von Rebecca, FÖJ-lerin beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V.:
Letzten Mittwoch und Donnerstag war ich am Filmset von dem animierten Kurzfilm „Der Gärtner“ und half beim Animieren in der Filmuni Babelsberg.
Als ich ankam, war die Kulisse mit den Requisiten bereits aufgebaut, sodass wir sofort mit dem Animieren beginnen konnten. Dabei habe ich hauptsächlich mit Anna, der Animatorin, zusammen gearbeitet. Während sie die Figur und die Requisiten mühsam immer ein kleines Stückchen mehr bewegte, habe ich Fotos davon geschossen. Für eine Sekunde Filmmaterial werden 24 Bilder benötigt. Da kann man sich schon vorstellen, was das für eine Heidenarbeit ist. Je nach Aufwand hat man mehrere Stunden für eine Szene gebraucht. An meinem 2. Tag am Filmset haben wir dann eine ruhige Szene animiert, bei der der Protagonist nur im Bett lag und aus dem Fenster schaute. Dabei habe ich gemerkt, dass die zeitaufwändigeren Szenen nicht wie vorher angenommen die hektischen, sondern eher die ruhigeren sind, da man bei ihnen jede klitzekleine Erschütterung und jeden Fehler sieht. Am Ende des 2. Tages, als wir dann endlich die Szene im Kasten hatten, hatte Johannes der Regisseur, noch einmal über das Material geschaut, um zu prüfen ob es ihm so gefällt. Letztendlich musste die Szene noch mal animiert werden, da ein kleiner Fehler drin war. Das war echt ärgerlich, weil die ganze Arbeit an dem Tag für die Katz war. Aber das gehört nun mal dazu, wurde mir gesagt.

















